BloomMD Journal
OpenClaw im geteilten Workspace: Vorschläge dort prüfen, wo die Entscheidung fällt
Lokale Agenten ergänzen Shared Mode mit knotengebundenen Aufträgen, sichtbarem Status und menschlicher Freigabe statt direktem Schreiben.
Ein geteilter Markdown-Workspace ist ein guter Ort für Zusammenarbeit — aber nicht für einen Agenten, der unbemerkt alles verändern darf. Wenn ein Agent recherchiert oder einen Ast erweitert, braucht die Aufgabe eine klare Grenze und das Ergebnis eine klare Entscheidung.
BloomMD verbindet beides mit lokalen OpenClaw-Agenten: Der Auftrag gehört zu einem ausgewählten Knoten, der Agent arbeitet lokal und gibt eine Änderung nur als Vorschlag zurück. Die Entscheidung bleibt im Workspace sichtbar bei den Menschen.
Der Knoten ist der Kontext
Statt einen losgelösten Chat ohne Bezug zur Map zu öffnen, wählst du den relevanten Knoten und wechselst in den Agenten-Tab der rechten Seitenleiste. Titel, Inhalt und Knotenpfad bleiben sichtbar. So kann ein Auftrag präzise sein:
„Erweitere diesen Knoten um drei prüfbare Fragen und recherchiere belastbare Quellen. Lege die Ergebnisse als Kindknoten an.“
Der Agent erhält diesen Auftrag und den expliziten Knoten-Kontext — nicht automatisch den gesamten Workspace oder den lokalen Ordner.

Echte Produktaufnahme aus dem Agenten-E2E-Ablauf: Auftrag und Knoten-Kontext bleiben zusammen in der Seitenleiste.
Ein lokaler Agent wird nicht zu einem stillen Editor
Nach dem Pairing hat der Agent eine eigene, widerrufbare Identität. Er holt nur ihm zugewiesene Aufträge ab. Ein Modellturn startet erst, wenn wirklich ein Auftrag vorliegt — nicht während die Map einfach geöffnet ist.
Der Ablauf bleibt für alle Beteiligten nachvollziehbar:
- Ein Mitglied erteilt den Auftrag am Knoten.
- Der lokale Agent bearbeitet nur diesen Auftrag.
- BloomMD zeigt wartet auf Agent, in Arbeit, Vorschlag bereit oder einen Fehler an.
- Das Team prüft den Vorschlag im Knoten-Kontext.
- Erst Übernehmen schreibt die Änderung in das gemeinsame Dokument.
Damit kann ein Agent Kindknoten, Strukturänderungen oder Markdown-Inhalte vorschlagen, ohne selbst einen endgültigen Stand festzulegen.
Die Vorschau passt zur Art der Änderung
Eine Liste von Markdown-Zeilen hilft wenig, wenn die Frage lautet: „Welche Äste entstehen in meiner Map?“ Deshalb zeigt BloomMD strukturelle Vorschläge als Baum. Bei Textänderungen bleibt die Markdown-Ansicht die geeignete Prüfung. Der Unterschied ist nicht dekorativ — er beantwortet vor dem Übernehmen die Frage, was genau passieren würde.

Echte Produktaufnahme aus dem Agenten-E2E-Ablauf: Struktur kann vor der Freigabe als Baum geprüft werden.
Shared Mode und Agenten ergänzen sich
Shared Mode legt fest, welche einzelne lokale Datei zu welchem Workspace gehört. Rollen legen fest, wer lesen und schreiben darf. OpenClaw ergänzt eine dritte Grenze: Ein Agent kann etwas vorbereiten, aber keine Entscheidung erzwingen.
Das passt für gemeinsame Recherchen, Review-Listen oder eine noch unklare Projektstruktur. Eine Person kann eine Frage delegieren; andere sehen den Vorschlag am gleichen Knoten und können ihn besprechen. Bei einer Ablehnung bleibt die Markdown-Datei unverändert.
Mit einer kleinen Aufgabe anfangen
Der erste Auftrag sollte überschaubar sein: eine offene Frage, ein leeres Kapitel oder eine Prüfliste. Beschreibe das gewünschte Ergebnis und explizit, was nicht geändert werden soll. So wird der Vorschlag schneller zu einer hilfreichen Gesprächsgrundlage statt zu einem großen, schwer prüfbaren Umbau.
Einrichtung, Pairing, Docker/Kubernetes und Widerruf beschreibt die OpenClaw-Agenten-Hilfe. Wie du die zugrundeliegende lokale Datei bewusst teilst, steht in der Zusammenarbeits-Hilfe.